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Sonderformen der Bratpfannen

Sonderformen der Bratpfannen

Neben den oft eingesetzten und herkömmlichen Bratpfannen zur Zubereitung von Bratgut wie Fleisch, Geflügel, Fisch und Gemüse, gibt es natürlich auch Sonderformen, die entweder für spezielle Zubereitungsformen gefertigt wurden oder an die speziellen Anforderungen, die die Lebensmittel an sie stellen, angepasst wurden.

Die bekannte Lyonnaiser Form weist beispielsweise einen gerundeten Übergang zwischen Rand und Boden auf und kann perfekt dazu genutzt werden, um das Bratgut einfach und schnell zu wenden.

Auch Grillpfannen oder Steakpfannen mit einem Rillenprofil im Boden sind beliebt und werden in der kalten Jahreszeit oft als Alternative zum Grill genutzt. Der geriffelte Boden soll optisch das Gitter am Grill nachahmen und sorgt für Sommerfeeling in der Küche und auf dem Teller.

Sommerfeeling ist auch bei Spanienfans bekannt und geschätzt und die ausladende Paellapfanne mit den charakteristischen Griffen links und rechts dient als einzigartige Möglichkeit das Urlaubsgericht zu Hause schmackhaft nachzukochen.

Wer hingegen seine wohlverdiente Auszeit lieber in Frankreich verbringt, dem wird die Schneckenpfanne nicht unbekannt sein. Die kleine Pfanne aus Keramik weist mehrere kugelförmige Ausbuchtungen am Boden auf, in der die Schnecken für den Garvorgang hineingegeben werden. Aus Keramik besteht sie deshalb, weil die meisten Schneckengerichte nicht auf der Herdplatte, sondern im Backofen zubereitet werden. Wer die Pfanne nicht nur im Ofen,sondern auch auf dem Ofen benutzen möchte, sollte darauf achten, dass sie aus Aluguss oder Gusseisen besteht. Es müssen auch nicht zwangsläufig Schnecken in der einzigartigen Bratpfanne verarbeitet werden, die kleinen Vertiefungen eignen sich auch hervorragend für Teigbällchen, Fleischbällchen oder süße Krapfen.

Auch andere süße Nachspeisen wie Crêpes und Pfannkuchen können in einer speziellen Pfanne zubereitet werden. Diese Pfanne schimpft sich dann Crêpes-Pfanne und verfügt über einen sehr flachen Rand, wodurch der Teig in der Pfanne einfach und zielgerichtet ausgestrichen werden kann.

Ähnliche Vertiefungen wie die Schneckenpfanne kann auch die Eierpfanne aufweisen. Rund oder viereckig blickt sie auf eine lange Tradition bis in Mittelalter hinein zurück, als man die Eier in Schmalz ausgebacken hat. Das geht übrigens auch heute noch hervorragend mit Schmalzgebäck oder ähnlichen kugelförmigen Kuchen und Teigbällchen, die ausgebacken werden müssen.

Eine weitere beliebte Bratpfannenform in unseren Gefielden ist der Bräter. Die Nutzung im Backofen und auf der Herdplatte machen ihn zum geschätzten Kochgefäß für Sauerbraten und Co. Ist der Braten in der Röhre weich geworden, hat man die Möglichkeit im selben Gefäß auf der Herdplatte fortzufahren und Sauce und Gemüse in dem vielseitig einsetzbaren Bräter verzehrfertig zuzubereiten.

Apropos verzehrfertig – die Servierpfanne gehört ebenfalls zu den Sonderformen der Bratpfanne. Auch mit ihr kann im Ofen oder auf der Herdplatte gekocht werden, zudem weist sie ein ansprechendes dekoratives Design auf, um auch auf der geschmückten Tafel einen Platz zu finden. Meist werden hierfür verschnörkelte und florale Motive verwendet.

Was für den Koch zu Hause ausreichend Kapazität bereithält, wird in Großküchen kaum genügen. Deshalb verwendet man hier die sogenannte Kippbratpfanne. Mechanisch oder elektrisch kann die Pfanne nach vorn gekippt werden, damit der fertige Großbraten, die kurzgebratene Speise oder das in einer Sauce gegarte Stück Fleisch nach vorn rutschen können. Die Sauce kann mittels eines Auslasses zielgerichtet ausgegossen werden, damit nichts verschwendet wird und keine unschöne Kleckerei auf den Tellern der Gäste ensteht.

Wer gerne zu Gast in einem chinesischen Restaurant ist, der möchte vielleicht einige der beliebten Gerichte nachkochen. Für gebratene Nudeln und ähnlichen fernöstlichen Schlemmereien benötigt man den Wok. Das bauchige Gefäß verteilt die Wärme nicht nur am Boden, sondern auch an den Wänden und gart Lebensmittel gleichmäßig und schonend. Richtig Sinn macht eine Zubereitung von Lebensmitteln in einem Wok aber eigentlich nur, wenn man über einen speziellen Wokofen verfügt. Nur hier kann die Wärme optimal und wie vorgesehen verteilt werden, benutzt man den Wok auf dem normalen Elektro- oder Gasherd, geht der Effekt verloren und man hat eigentlich nur eine normale Bratpfanne.

Eine andere asiatische beeinflusste Bratpfanne ist die Makiyakinabe – eine quadratische oder rechtechkige Pfanne für die Zubereitung von japanischen Omelettes, den sogenannten Tamagoyakis.

Bratpfannen gibt es für jeden Geschmack und für jegliche Art der Zubereitung und auch die individuellen Vorlieben spielen eine nicht unerhebliche Rolle bei der Wahl einer Bratpfanne. Ob groß oder klein, ob aus Aluminium oder aus massivem Gusseisen, die Bratpfanne leistet jedem Koch treue Dienste und ist nicht wegzudenken aus der gut ausgestatteten Küche.

 

 

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